• H U N D    I M    H I R N

    Groteske von Curt Goetz

    Uraufführung: 31. Dezember 2018 im Theater 49



    Curt Goetz sagte von sich selber, dass er keine literarischen Ambitionen hatte sondern lediglich von der fixen Idee besessen war, Heiterkeit verbreiten zu wollen. Eine Gabe, die ihm in die Wiege gelegt worden war.

    «Auf die Dauer sind schöne Männer langweilig! Und deshalb braucht eine schöne Frau zwei Männer! Einen für die Seele, und einen für den Körper.»

    Schon der Umstand, dass Goetz jenes durchaus seriöse Kammerspiel als «Groteske» firmieren lässt, zeigt des Autors unbändige Lust, mit den Genres zu jonglieren. Und wieder begegnen wir seinen großen Themen: überkommene Moral und unbesiegbare Liebe. Ein amüsanter und ergoetzlicher Einakter!

    Besetzung

    der Professor – Frank Demenga
    seine Gattin Eva – Sonia Diaz
    der Liebhaber – Andreas Beutler
    die unverbesserliche Johanna – Marlise Fischer

    Backstage

    Autor – Curt Goetz
    Regie + Bühne – Reto Lang
    Licht – Volker Dübener
    Kostüme – Brigitte Wolf
    Requisiten – Elisabeth Steiner-Rohrbach

  • A L I S S A

    Eine altmodische Komödie mit Happy End von Charles Lewinsky

    Uraufführung: 26. April 2019



    «Eine altmodische Komödie mit Happy End» – schon die Gattungsbezeichnung macht deutlich, dass die Geschichte nicht allzu schwer daherkommt. Obwohl die Probleme, mit der die Hauptfigur zu kämpfen hat, durchaus ernsthafter Natur sind. Weil nach den Vorschriften Alleinstehende dort nicht leben dürfen, soll der alte Herr das Genossenschaftshäuschen verlassen, in dem er fast sein ganzes Leben verbracht hat. Das bringt ihn gewaltig durcheinander – und schließlich auf eine verrückte Idee. Die letzten Endes sogar funktioniert, wenn auch ganz anders, als er es sich ausgedacht hatte.

    Besetzung

    Walter Keller, 76, Bahnschaffner im Ruhestand – Urs Bihler
    Luise Liebling, seine etwas jüngere Nachbarin – Marlise Fischer
    Alissa Astrachowa, 27, Ukrainerin – Mia Lüscher
    Hubert Faulenbacher, Ende 30, Psychologe und Sozialarbeiter – Lou Elias Bihler
    Lukas Keller, Anfang 30, Kraftwerkstechniker – Edward Piccin

    Backstage (wird laufend aktualisiert)

    Autor – Charles Lewinsky
    Regie – Reto Lang
    Assistenz – N.N.
    Kostüme – Brigitte Wolf
    Maske – Monika Malagoli
    Technik, Ton, Licht, Produktionsleitung – Volker Dübener

    Diese Produktion wird unterstützt von:
    • Stiftung Jaberg Langenthal

  • C A F E T E R I A

    Eine Komödie von Franz Hohler

    Uraufführung: 9. Februar 2018



    Die Filiale einer Grossbank erhält von der Zentrale die Aufforderung, aus Imagegründen mehr Frauen in leitenden Funktionen einzustellen. Als einzige kurzfristige Möglichkeit bietet sich an, die Kassierin der Cafeteria zur Chefin der Cafeteria zu befördern. Mit Schwung und einer ungewöhnlichen Gesprächspartnerin geht Leni Miescher die neue Aufgabe an und erzielt unerwartete Resultate. Eigenwillig, phantasievoll und bodenständig werden nach und nach auch die monetären Geschäfte getätigt. Von einer Cafeteria aus eine ganze Bank aufmischen, das ist ihre Devise.

    Dass dies insbesondere bei den Fachmännern der Bank nicht gut ankommt, ist zu erwarten. Mit allen Mitteln versuchen sie die Machenschaften der selbstberufenen Bankfrau zu unterbinden. Doch kein Mittel führt zum Ziel, im Gegenteil: letztlich verliert sogar der Direktor seinen Posten und Leni Miescher wird von der Konzernleitung weiter befördert.

    Aber eben, Bankgeschäfte können riskante Geschäfte sein, vor allem wenn diese auf Trends und kurzfristige Erfolge ausgerichtet sind. So ist es nur sinnig, dass Leni am Schluss wieder am Tresen der Cafeteria steht.

    Besetzung

    Leni Miescher, Kassierin Cafeteria der Bank IBB – Marlise Fischer
    Herr Liechti, Kontoaufsicht IBB / Direktor der Filiale IBB – Frank Demenga
    Herr Schlegel, Personalchef / Herr Wasmuth, Investment Banking IBB – Peter Zimmermann
    Herr Pellegrini, Private Banking IBB – Luc Müller
    Herr Freudiger, Chef Cafeteria / Herr Steiner, Chef der Pensionskasse Misericode – Kaspar Weiss

    Backstage

    Autor – Franz Hohler
    Regie – Reto Lang
    Bühne – Reto Lang, Valerie Bartholdy
    Sound – Volker Dübener
    Kostüme – Brigitte Wolf
    Maske – Monika Malagoli
    Projektionen – Volker Dübener
    Regieassistenz – Christoph Geiser

  • D I N N E R   F O R   O N E

    Es Znacht für ei Einzigi

    Uraufführung: 31. Dezember 2017



    Dass der Sketch «Dinner for one» recht eigentlich aus der Schweiz kommt, war bis anhin ein wohlgehütetes Geheimnis. Verantwortlich für diesen Mantel des Schweigens ist die Internationale Sherlock Holmes Society. «Warum dies? Weshalb ausgerechnet die Internationale Sherlock Holmes Society?» Deswegen! Eingehende Recherchen zeigen den Weg, den die Bauernburleske «Die rychi Büri» vom Oberaargau via Berner Oberland nach England genommen hat.

    Besetzung

    Erzähler – Peter Zimmermann
    Bäuerin, Fräulein Sophie – Marlise Fischer
    Magd, James – Karin Wirthner

    Backstage

    Autoren – Pedro Lenz, Wolfgang Bortlik
    Regie, Bühne – Reto Lang
    Kostüme – Brigitte Wolf
    Maske – Monika Malagoli
    Regieassistenz – Elisabeth Steiner-Rohrbach